MIGRACHIV: Lúcia Rolim-Schulz, wie förderst du Frauen mit Migrationsgeschichte?

„Wie kann ein Land, das reich ist, nicht genug Tagesstätten haben, dass die Frauen für sich selber entscheiden können? Möchte ich zuhause bleiben, auf mein Kind aufpassen, drei oder vier Jahre und nachher zurück in meinen Beruf? Oder muss ich meine Kinder in einer Tagesstätte lassen, von Montag bis Freitag, vier Stunden oder sechs? Das heißt, die Frauen haben nicht viel Wahl. Und das war ein Schock für mich.“

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MIGRACHIV: Adetoun Küppers-Adebisi, was bedeuten Afrofuturismus und Eurobilisierung für dich?

„Schwarze Menschen haben diese besondere Schwarz-Sein Experience, was bedeutet, dass unabhängig davon, wo du auf der Welt hingehst, dich verfolgt einfach diese Kolonialgeschichte, mit der Menschen immer wieder auf dich zukommen und dich damit konfrontieren und du hast ne Antwort zu haben.“

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MIGRACHIV: Verónica Köhler, wie lebst du deine jüdische Familiengeschichte?

„Da kamen Leute aus allen möglichen Ländern und haben Deutsch gelernt. Ich fühlte mich so, als hätte ich in einer Enzyklopädie gelebt. Da war plötzlich ein Essen und Geschmäcker waren neu und Gerüche und Einstellungen und Religionen und Weltanschauungen. Das war eine so lebendige Zeit für mich, und ich glaube, das hat mir geholfen, diesen Schock, dieses Trauma zu überwinden.“

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MIGRACHIV: Behshid Najafi, welche Gesetze müssen sich ändern für Frauen in Deutschland?

„agisra ist gegen Sexismus, gegen Rassismus und ich kann konkrete Arbeit machen. Ich kann einzelne Frauen unterstützen, ich kann aber auch politische Arbeit machen für alle Frauen. Wenn meine Freundinnen im Iran solche Arbeit machen, kommen sie ins Gefängnis. Und hier bekomme ich ein Gehalt und Anerkennung. Und das war toll für mich.“

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MIGRACHIV: Beyza, nehmen uns Muslima die Kultur weg?

„Niemand nimmt dir deine Kultur weg, nur weil er sagt, ich bin jetzt eine Muslima oder ein Moslem, der in Deutschland lebt. Ich verstehe nicht, was diese Sorge dahinter ist. Wenn du deine Kultur lebst, und wenn du sie genießt, dann hättest du keine Angst davor, dass irgendjemand kommt und dir diese Kultur wegnimmt.“

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MIGRACHIV: Kalina Kalinowska, wo findest du das Internationale Leben?

„Für mich ist es wichtig, dieses Interview zu machen, weil jede Geschichte von jeder Migrantin wichtig ist. Jede von uns hat etwas Schönes, Trauriges oder Erfolgreiches zu erzählen. Und einfach zu zeigen, dass wir auch ein aktiver Teil dieser Gesellschaft sind.“

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MIGRACHIV: Clara Rigoni, wie verbindest du deutsche und italienische Politik?

„Ich wünsche mir mehr Offenheit, mehr Inklusion. Wir brauchen Frauenquoten, wir brauchen Ausländerquoten, wir brauchen Quoten bezüglich Sozialwohnungen, um diese Transition zu führen und das kann nur mit dem Engagement des Staates und allgemein der Organisationen und nicht nur der privaten Menschen kommen."

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MIGRACHIV: Ayulah Suriptiani-Rieper, wie können wir das Interkulturelle lernen?

„Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig akzeptieren, und mehr Toleranz von den Menschen. Und ich wünsche mir, dass die Leute akzeptieren, wenn ich Muslim bin, oder wenn du Christ bist, oder wenn andere keine Religion haben. Ich wünsche mir auch, dass wir unsere Umwelt respektieren, sie hat auch ein Recht sich zu erholen.“

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