MIGRACHIV: Adetoun Küppers-Adebisi, was bedeuten Afrofuturismus und Eurobilisierung für dich?

MIGRACHIV: Adetoun Küppers-Adebisi, was bedeuten Afrofuturismus und Eurobilisierung für dich?

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„Schwarze Menschen haben diese besondere Schwarz-Sein Experience, was bedeutet, dass unabhängig davon, wo du auf der Welt hingehst, dich verfolgt einfach diese Kolonialgeschichte, mit der Menschen immer wieder auf dich zukommen und dich damit konfrontieren und du hast ne Antwort zu haben.“

Adetoun Küppers-Adebisi engagiert sich in Kunst, Kultur und politischer Bildung. Ihren Beruf verbindet sie mit ihrem sozialen Engagement. In Ausstellungen, Installationen und Medien arbeitet Adetoun mit der Ästhetik des Afrofuturismus. Diese Kunstform nutzt Elemente aus Science Fiction, um die Perspektive afrikanischer People of Colour zu zeigen. Beispiele zeigt sie auf ihrem Youtube Kanal AFROTAK TV cyberNomads.

Im Alter von 12 Jahren kam Adetoun 1981 zusammen mit ihrer Mutter aus Nigeria nach Deutschland. An der Rheinischen Fachhochschule Köln studierte sie Wirtschaftsingenieurwesen. Adetoun ist Lehrbeauftragte und forscht am Zentrum für Gender Studies an der Humboldt-Universität.

„Eine eigene Kultur, die wird uns nicht einfach anerkannt werden. Wir sind marginalisiert in diesem Format und müssen das für uns neu bekämpfen, erobern. Damit das nicht immer wieder auch bei uns neu erfunden wird, ist die Geschichte von uns auch eine Archivgeschichte.“

Podcast herIDEA - sie, engagiert, diverskulturell

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Im Podcast „herIDEA – sie, engagiert, diverskulturell“ erzählen Migrantinnen ihre Geschichten in der Reihe MIGRACHIV.

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Das Forschungsprojekt IDEA – Inklusives Digitales Erinnerungsarchiv – ist ein Oral History-Projekt von und mit gesellschaftlich engagierten Frauen mit internationaler Geschichte. Sie setzen sich ein für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit.