Sie, engagiert, diverskulturell – Lebensgeschichten von gesellschaftlich engagierten Migrantinnen werden erzählt, geteilt und öffentlich sichtbar.

Das Forschungsprojekt IDEA – Inklusives Digitales Erinnerungsarchiv – ist ein Oral History-Projekt von und mit gesellschaftlich engagierten Frauen mit internationaler Geschichte. Sie setzen sich ein für mehr Sichtbarkeit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit.

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MIGRACHIV: Behshid Najafi, welche Gesetze müssen sich ändern für Frauen in Deutschland?

„agisra ist gegen Sexismus, gegen Rassismus und ich kann konkrete Arbeit machen. Ich kann einzelne Frauen unterstützen, ich kann aber auch politische Arbeit machen für alle Frauen. Wenn meine Freundinnen im Iran solche Arbeit machen, kommen sie ins Gefängnis. Und hier bekomme ich ein Gehalt und Anerkennung. Und das war toll für mich.“

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MIGRACHIV: Beyza, nehmen uns Muslima die Kultur weg?

„Niemand nimmt dir deine Kultur weg, nur weil er sagt, ich bin jetzt eine Muslima oder ein Moslem, der in Deutschland lebt. Ich verstehe nicht, was diese Sorge dahinter ist. Wenn du deine Kultur lebst, und wenn du sie genießt, dann hättest du keine Angst davor, dass irgendjemand kommt und dir diese Kultur wegnimmt.“

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MIGRACHIV: Meral Gründer, wann kommt in Deutschland das kommunale Wahlrecht für alle?

„Ich finde gesellschaftliches Engagement in jeglicher Form - egal, ob Müll sammeln, jemanden beraten oder im Kindergarten - ich finde das wichtig. Das macht unsere Gesellschaft aus. Das ist auch der Ausschlag gebende Punkt für Zusammenhalt, über Grenzen zu gehen, auch persönliche Grenzen, um Menschen näher und besser kennenzulernen. Um offen zu sein, Diversität anzuerkennen, und vielleicht auch Spaß an Diversität zu finden.“

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MIGRACHIV: Valéria da Silva Fekete, was muss sich verändern in Deutschland für Schwarze Menschen?

„Wir werden doppelt diskriminiert: als Migrantinnen, als Frauen, und wenn es eine Migrantin ist mit dunkler Haut, also eine schwarze Migrantin ist, dann ist es schon doppelt. Dann als Frau noch dreifach.“

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MIGRACHIV: Silvia Alvarado, lebst du das Beste aus beiden Welten?

„Meine Freunde sagen: Du musst immer was machen. Und ja. Das hat Vorteile und Nachteile, aber ich glaube, es hat mich in vielen Situationen gerettet. Die Projekte haben mir eine Perspektive gegeben, Freude, Energie, Lust und Verbindungen mit verschiedenen Orten.“

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MIGRACHIV: Kalina Kalinowska, wo findest du das Internationale Leben?

„Für mich ist es wichtig, dieses Interview zu machen, weil jede Geschichte von jeder Migrantin wichtig ist. Jede von uns hat etwas Schönes, Trauriges oder Erfolgreiches zu erzählen. Und einfach zu zeigen, dass wir auch ein aktiver Teil dieser Gesellschaft sind.“

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MIGRACHIV: Clara Rigoni, wie verbindest du deutsche und italienische Politik?

„Ich wünsche mir mehr Offenheit, mehr Inklusion. Wir brauchen Frauenquoten, wir brauchen Ausländerquoten, wir brauchen Quoten bezüglich Sozialwohnungen, um diese Transition zu führen und das kann nur mit dem Engagement des Staates und allgemein der Organisationen und nicht nur der privaten Menschen kommen."

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MIGRACHIV: Ayulah Suriptiani-Rieper, wie können wir das Interkulturelle lernen?

„Ich wünsche mir, dass wir uns gegenseitig akzeptieren, und mehr Toleranz von den Menschen. Und ich wünsche mir, dass die Leute akzeptieren, wenn ich Muslim bin, oder wenn du Christ bist, oder wenn andere keine Religion haben. Ich wünsche mir auch, dass wir unsere Umwelt respektieren, sie hat auch ein Recht sich zu erholen.“

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MIGRACHIV: Carmen Luz Herlinghaus, wieviel Chile ist von dir in Deutschland und wie deutsch bist du in Chile?

„Ich habe mein ganzes Berufsleben hier erlebt, ich bin hier richtig. Ich habe jetzt die deutsche Staatsbürgerschaft und ich habe mich akklimatisiert an die Traditionen - die habe ich schon als meine angenommen, ohne die anderen zu vergessen, wo ich herkomme. Die sind auch sehr lebendig, aber ich fühle mich hier zu Hause."

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