Workshop Internationaler Frauen #SpreadOurStories

Das Forschungsprojekt IDEA sammelt 50 Geschichten von engagierten Frauen mit internationaler Geschichte. Bei der Abschlussveranstaltung am 14. Mai 2022 konnten die Migrantinnen sich austauschen und vernetzen. Am Ende des Tages ist ein Manifest entstanden, das ihre Wünsche und Forderungen zusammenfasst.

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MIGRACHIV: Lúcia Rolim-Schulz, wie förderst du Frauen mit Migrationsgeschichte?

„Wie kann ein Land, das reich ist, nicht genug Tagesstätten haben, dass die Frauen für sich selber entscheiden können? Möchte ich zuhause bleiben, auf mein Kind aufpassen, drei oder vier Jahre und nachher zurück in meinen Beruf? Oder muss ich meine Kinder in einer Tagesstätte lassen, von Montag bis Freitag, vier Stunden oder sechs? Das heißt, die Frauen haben nicht viel Wahl. Und das war ein Schock für mich.“

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Forschungsprojekt IDEA präsentiert Ergebnisse

  • Beitrags-Kategorie:IDEA Magazin

Unsere Gemeinsame Geschichte #SpreadOurStories: „Wir sind Frauen aus allen Teilen der Welt mit unterschiedlichen Berufen und Lebensformen. Wir sind eine Realität. Wir sind viele und wir sind kulturell divers. Wir sind mehrsprachig und wir sind kompetent.“

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MIGRACHIV: Amina Said, why do you want to become an activist for gender and diversity?

„I think, that's where we start victim blaming. Like the victim here would be yourself, or myself, and you would start thinking: ,Oh maybe, if I go out that late, someone will harass me.' I try to break from that. I used to have that a lot back home, like I shouldn't go out at a certain time. But I don't think, it matters at all. I think, that could happen, even in daylight.“

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MIGRACHIV: Adetoun Küppers-Adebisi, was bedeuten Afrofuturismus und Eurobilisierung für dich?

„Schwarze Menschen haben diese besondere Schwarz-Sein Experience, was bedeutet, dass unabhängig davon, wo du auf der Welt hingehst, dich verfolgt einfach diese Kolonialgeschichte, mit der Menschen immer wieder auf dich zukommen und dich damit konfrontieren und du hast ne Antwort zu haben.“

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MIGRACHIV: Olena Lytvynenko, warum wurde deine Arbeit lange nicht bezahlt?

„Ich konnte sehr lange Zeit keinen sicheren Aufenthaltsstatus genießen. Das heißt, ich lebte in der Unsicherheit und wahrscheinlich habe ich unbewusst gedacht, ich muss noch mehr machen, ich muss noch mehr zeigen, dass ich wertvoll für diese Gesellschaft bin. Was mich aber frustriert hat, dieses ganze Engagement spielte für das Ausländeramt überhaupt keine Rolle. Es spielte nur eine Rolle dein Einkommen. Dein Einkommen ist das Einzige, was zählt für die Ausländerbehörde.“

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IDEA lädt ein zur Abschlussveranstaltung am 14. Mai 2022

Wir laden euch herzlich ein zur Abschlussveranstaltung nach Freiburg. Wir wollen Erfahrungen mit und aus den Interviews austauschen und in die Zukunft schauen. Wie können wir weitermachen mit IDEA? Spread our stories: Was sollten wir weitertragen, welche Geschichten weitersammeln, welche noch erzählen?

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MIGRACHIV: Lucimara Brait-Poplawski, wie bekommen wir gut ausgebildete Frauen mit internationaler Herkunft in den Arbeitsmarkt?

„Wir sollten uns stärken nach innen, untereinander, wir müssen uns empowern, ja, mit unseren Fähigkeiten austauschen, in einem Safe Space. Und wenn wir stärker sind, dann können wir uns nach außen besser präsentieren. Also wir brauchen ein Netzwerk, eine Stärkung des Netzwerkes nach innen, von innen und wir brauchen dann nach außen ein anderes Bild von uns, ein Bild von professionellen, hochqualifizierten Frauen.“

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