MAGAZIN: Auf den ersten Blick sind wir anders, auf den zweiten sind wir gleich 👩🏻‍🦰👩🏿‍🦰👩🏼‍🦰👩🏽‍🦰👩🏾‍🦰 #weareequal

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In der Reihe #weareequal zeichneten Studentinnen der Hochschule Furtwangen Comics, um auf diskriminierende Stereotype hinzuweisen.

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MIGRACHIV: Monica Romani-Veith, warum ist es dir wichtig, am Gemeindeleben teilzunehmen?

„Nur weil du anders bist, bist du nicht schlecht oder besser. Ja, du bist anders, aber das ist doch schön, wenn man anders ist. Man lernt verschiedene Sichtpunkte und verschiedene Kulturen. Warum sollte es nicht etwas Positives sein, warum muss das was Negatives sein?“

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MIGRACHIV: Windy Asridya, inwiefern ist Freiwilligenarbeit Teil der indonesischen Kultur?

„Hier in Deutschland ist jeder mehr für sich. Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit gibt es eher nicht. Wenn etwas passiert, regelt man es allein. Wenn man ein Problem hat oder etwas braucht und darum bittet, dann hilft einem schon jemand. Aber von allein bietet es keiner an. Das ist in Indonesien anders. Hier bieten wir Hilfe an, ohne dass jemand danach fragt.“

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MIGRACHIV: Jasmina Prpíc, wie kämpfst du mit juristischen Mitteln für Frauenrechte?

„Diese ehrenamtliche Tätigkeit, die ich seit 30 Jahren hier betreibe, wo ich mich als Anwältin ohne Grenzen engagiere, hat mir geholfen, meine Wunde zu überwinden, dass ich meinen Beruf verloren habe, weil ich eine leidenschaftliche Rechtsanwältin war.“

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MIGRACHIV: Beatriz Diaz de la Cruz, woher nimmst du die Kraft für dein soziales Engagement?

„Ich habe immer versucht diese ganzen Programme mitzumachen, um mich ein bisschen abzulenken. Mein Engagement war mehr eine Hilfe für mich, als für die, denen ich geholfen habe. Damit ich nicht in eine Depression komme oder so. Weil wenn man etwas gelernt hat und in dem Beruf gearbeitet hat, und kann das jetzt nicht mehr machen, sondern muss Toilette putzen, weil man das Geld verdienen muss. So habe ich einen Sinn für mein Leben gefunden, wenn ich verschiedene Projekte gemacht habe. Dann habe ich mich wohlgefühlt.“

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MIGRACHIV: Sarah, wie erreichen wir interkulturelles Zusammenleben?

„Es geht um uns Menschen, es geht nicht um diesen Glauben. Es geht um diese Fatima, die gerade hier sitzt oder um die Aishe, die gerade dort hier sitzt. Und nicht, was Urururgroßeltern von Aishe gemacht hat. Das ist unwichtig. Aber die Aishe hat sehr schwere Zeit gehabt, nur die Fatima hat eben eben auch schwere Zeiten hinter sich. Und darüber hinaus zu gehen um sich zu umarmen, das ist manchmal eine Herausforderung und sehr sehr gut darüber zu reden.“

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MIGRACHIV: Deolinda Calheiros, was hast du verändert als Betriebsrätin?

„Wenn ich was machen kann, mach ich's. Wenn ich etwas nicht machen kann, dann kann ich es halt nicht. Aber ihr könnt sicher sein, wenn ich es nicht kann, dann kann man es wirklich nicht. Denn ich nehme das Problem auseinander, bis es fertig ist.“

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MIGRACHIV: Clara Kecskeméthy, wo findest du Heimat zwischen drei Kulturen?

„Ich habe drei Kulturen: die Ungarische, die Deutsche und die Peruanische. Und kein wirklich originäres Herkunftsland. Wo gehöre ich hin? Das fällt mir sehr schwer zu beantworten. Auch in meinen Träumen, in meinem Sprechen, wandele ich immer zwischen den Kulturen.“

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